Landsiedel NLP Training
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Berufsethik für Coaching und Weiterbildung

Auch wenn ein Coach nicht zwingend an eine bestimmte Berufsethik gebunden ist, haben sich dennoch Coaching- und Weiterbildungsverbände auf bestimmte Werte und Normen geeinigt, die ihre Mitglieder einzuhalten verpflichtet sind und die ihr Handeln leiten und beeinflussen sollen. Eine Aufführung solcher Richtlinien für Personen, die auf dem Weiterbildungsmarkt tätig sind, hat das Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V. verfasst; Regeln, die auch direkt auf Coachs anwendbar sind.

  1. Die Weiterbildenden gehen in ihrer Tätigkeit von einem Menschenbild aus, das in der Werteordnung der Menschenrechte wurzelt.

    Berufsethik der Menschenwürde: Der Coach bekennt sich zum gesetzlich garantierten Schutz der Menschenwürde, begreift Menschen als soziale Wesen mit einzigartiger Identität, soziobiografischer Einmaligkeit und dem Recht auf Selbstbestimmung. Ohne seine Schutzpflicht zu vernachlässigen, unterstützt er seine Klienten darin, ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen und fördert sie in der Entwicklung ihrer Potenziale. Er begreift den Mensch als ganzheitliches Wesen und richtet seine Trainingsmethoden daran aus.

  2. Die Weiterbildenden beteiligen sich an der Entwicklung der Gesellschaft unserer Welt. Sie übernehmen dabei eine besondere Verantwortung.

    Berufsethik der Verantwortlichkeit: Der Coach ist sich seiner Verantwortung bewusst, die sein Einfluss auf seine Coachees und seine Kenntnis über deren persönlichen Informationen mit sich bringen. Außerdem beachtet er gesellschaftliche Entwicklungen und bildet sich im Rahmen seiner Tätigkeit fort. Er regt zum Überdenken von Standpunkten und zum permanenten Lernen an, berücksichtigt bei seinen Aktionen die Machtbeziehungen zwischen Menschen, fördert bürgerschaftliches Engagement und friedliche Konfliktbeilegung, kulturelle Identitätsbildung wie interkulturelle Begegnungen und nachhaltiges Wirtschaften.

  3. Die Weiterbildenden kommen ihrer besonderen persönlichen und sozialen Fürsorgepflicht gegenüber ihren Trainingsteilnehmenden nach.

    Berufsethik der Klientenbeziehung: Die Methoden des Coachs entsprechenden Art. 1; er begegnet seinen Klienten mit Wertschätzung, Achtung und Respekt. Der Coach gehört keinen Gruppierungen an, deren Überzeugungen und Handlungen diesem Artikel widersprechen, ebenso arbeitet er nicht nach den Methoden von Lafayette Ron Hubbard (dem Begründer von Scientology).

  4. Die Weiterbildenden sehen sich gegenüber Nachfragenden ihrer Leistungsangebote zu den Prinzipien der Wahrheit, Klarheit und Vertraulichkeit verpflichtet.

    Berufsethik der Wahrhaftigkeit: Coachs täuschen niemals potenzielle Auftraggeber über Ihr Unternehmen, ihre Arbeit, ihre Erfolge, ihre Trainings- und Entwicklungsaktivitäten oder ihre eigene Befähigung; zudem sollen sie zu einer selbstkritischen Einschätzung der eigenen Kompetenzen in der Lage sein.

  5. Das Verhältnis der Weiterbildenden untereinander soll gekennzeichnet sein von Respekt und Kollegialität, von Fairness und Kooperationsbereitschaft.

    Berufsethik der Kollegialität und Kooperation: Der Coach bringt seinen Kollegen Respekt, Achtung und Wertschätzung entgegen, äußert Kritik stets sachlich, sieht von unlauterem Wettbewerb ab und gestaltet eine eventuelle Kooperation angemessen und fair.

  6. Die Weiterbildenden wahren und fördern durch ihr Auftreten und ihre Arbeitsweisen das Ansehen des Berufsstandes.

    Berufsethik der professionellen Organisation: Der Coach respektiert die Rechte seiner Organisation und schützt deren Ruf, hält sich an soziale Regeln, gibt wahrheitsgemäß Auskunft über seine Verbindungen und erkennt organisierte Konfliktbeilegungsverfahren an.

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